Premiere „Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“

Beim Trinken und Lesen
Bei der Arbeit

„Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“ Liebe FreundInnen der literarischen Feierabendunterhaltung, am Mittwoch, 30.10.19, 20:00 (Periplaneta, Bornholmerstr.81a) kann man sich mal wieder von mir in sein Feierabendbier oder seinen Feierabendkakao quatschen lassen.

Und damit dabei nicht zu viel gute Laune aufkommt und sich das herbstliche Wetter auch ordnungsgemäß auf des Berliners Befinden legt, bringen wir neben apokalyptischen Texten auch apokalyptische Musik zur Aufführung. Aber nix geschrummelt, nix gerumpelt: JOHANN SEBASTIAN BACH! „Ich habe genug“ Kantate zum Fest Mariae Reinigung. Die Ganze. Mit Cello.

„Ich freue mich auf meinen Tod, ach, hätte er sich schon eingefunden.“

Ich weiß nicht, wie es um Eure Todessehnsucht steht, aber das Zeitdiagnose-Barometer diagnostiziert für wesentliche Teile der Bevölkerung eine gewisse Affinität zu Weltuntergangs- und Läuterungsszenarien.

Damit wir bei der alltäglichen Entzauberung der Welt nicht vergessen, dass wir Menschen krümelklein auf unserem Planeten durchs Weltall rasen und Teil haben an etwas Großem, an etwas sehr Großem – dafür seien die Texte und die Musik zur freundlichen Erinnerung dargeboten. Aufrichtung im Angesicht der Vergänglichkeit!

Zur Vorbereitung (empfohlene Einstellung):

Kantate „Ich habe genug“

Auszüge „Apokalypse in Pasewalk“ (Lange Nacht der Subkultur)

Zum Erwerb des Buches:

Ich freue mich Euch zu sehen. Falls Ihr Freunde in einem Stimmungshoch habt, schickt sie zur literarisch musikalischen Belehrung vorbei.

Mittwoch, 30.10.19, 20:00, Periplaneta Literatur Cafe, Premiere „Tonatiuh oder Apokalypse in Pasewalk“, Lesung: Daniel Marschall, Musikalische Begleitung: Torsten Hamperl (Gesang), Christian Breuer (Cello).